Lohfeldener Leichtathletik Jugend – Sehnsucht nach dem Edersee

Mit 10 Mädchen und 5 Jungs sind wir zum FSK Action- und Trainingscamp an den Edersee aufgebrochen. Im Sportcamp angekommen verteilten wir uns auf vier Kanzelhäuser der ersten Reihe. Nach Ablage unseres Gepäckes wurde das Naturgelände rundherum erkundet. Über den Netzaufstieg, zur Waldschaukel, Seilbahn, Niedrigseilgarten, Wackelbrücke und dem Stufenreck. Angekommen beim Ninja Parcours bereiteten wir unser Abendessen vor. Leckere Burger vom heißen, rustikalen Holzkohle Grill mit den klassischen Zutaten. Gegen 20.00 Uhr wurden wir von Romy zum See abgeholt. Nach der Sicherheitseinweisung mussten alle Boote einzeln zum See getragen werden. Zu dritt wurden wir auf die Boote verteilt, wo wir im Anschluss in den See glitten. Auf dem See gab es die praktische Einweisung in das Fahren und Steuern der Boote. Im Boot stehend begrüßten wir einzeln den großen Edersee. Im großen Bogen um die Angler fuhren wir Richtung Steg des Studienheims der Philipps Universität Marburg. Dort angekommen nahmen wir die Studentin Sina mit. Auf der Gegenüberliegenden Seite bildeten wir eine Insel und Romy verteilte Fackeln auf die einzelnen Boote. Die letzten Sonnenstrahlen zeichneten uns einen farbenfrohen Horizont. Unsere brennenden Fackeln strahlten uns den Weg zurück zum Camp. Alle Boote trugen wir einzeln ins Bootshaus zurück und zum Tagesabschluss verabschiedeten wir uns in die Häuser. Der nächste Tag begann pünktlich um 7.30 Uhr auf dem Sportplatz mit Gymnastik und einem läuferisch koordinativen Training. Mit einem guten Gefühl ging es zum Frühstücks Bufett. Bereits um 9.00 Uhr wartete Romy auf dem Sportplatz. Jugger – Kampf der Besten stand auf dem Stundenplan. Romy erklärte uns die Spielregeln in drei Abschnitten. Wir erlernten schnell den Umgang mit den Pompfen: Q-Tip, Stab, Lang, Kurz und Schild. In dem actiongeladenen spannenden Spiel muß der Jugg während des Trommelschlags in das gegnerische Mal platziert werden, um so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Der Lorenz knallte so stark auf den Platz das in den Pausen der Naturteich für Abkühlung und Wasserspaß sorgte. Nach dem Mittagessen folgte eine Schattenpause bis zur großen Kanutour. Wieder trugen wir jedes Boot zu Wasser. Im Slalom und auf Schleichfahrt ging es der Küste entlang. Wir tauschten und wechselten Steuer- und Bootsmann durch alle Boote kräftig durch. Auf der Seemitte ging es im großen Sprung ins kühle Nass. Zu Land wurde diesmal geschwommen und die Boote an Land gezogen. Zum Abendessen waren wir wieder trocken genug. Die Hitze schlich spürbar davon und Sina und Christina warteten auf der nebenliegenden Bogenschießanlage auf uns. Koordinativ und kognitiv ging es mit HI- HA- HO und 1-2-3 in die Vorbereitung auf Pfeil und Bogen. Am Bogen folgte die Einweisung mit dem richtigen Stand und Haltung. Eine Technik aus Balance, Technik, Konzentration und Kraft. Mit dem Zug der Sehne in den Fingerspitzen schickten wir Pfeil um Pfeil ins Ziel. Ein tolles Walderlebnis in der Dämmerung des Abends. Zurück zum Camp an den bereits glühenden Grill. Stockbrot – ein Gefühl von Abenteuer, wenn ein Stück Teig um ein Holzspieß gedreht wird. Knusprig braun knabberten wir das Knüppelbrot und einen Bratapfel als letzte Mahlzeit des Tages. Den Sternenhimmel konnten wir vor Müdigkeit nicht mehr bewundern. Der Sonntag begann um 7.30 Uhr mit einem Morgenimpuls auf dem Sportplatz. Eine Runde aus Gymnastik und einem Repertoire aus dem Lauf ABC folgte. Mit der Frühstücks Challenge „bring Sally up and down“ setzten wir zum Abschluss einen besonderen Trainingsreiz. Am Vormittag suchten wir beim Geländespiel jede Menge versteckte geheime Zahlen und Bezeichnungen innerhalb des Sportcamps. Wir lösten Rätsel über den Nationalpark, beantworten Fragen, schulten unsere Orientierungsfähigkeit und prägten uns diesen schönen Ort genauestens ein. Nun mussten die Koffer gepackt und die Zimmer gefegt werden. Nach dem Mittagessen gab es für jeden Teilnehmer als Erinnerung noch ein FSK Action Camp T-Shirt und mit unseren beiden Bussen ging es wieder Richtung Nordhessen Stadion. Fleißig wie die Bienen produzierten wir viel Honig. Sehnsucht nach dem Edersee!

Wir bedanken uns über die herzliche Betreuung von Romy, Anja, Christina und Sina. Besonders erwähnenswert ist die frische regionale Küche, die sich bestens um uns gekümmert hat.

DANKE! AN DAS AUTOHAUS OSTMANN – WOLFHAGEN (ALEXANDER DECKER) UND DIE SPORTJUGEND REGION KASSEL FÜR DIE JEWEILGE BEREITSTELLUNG EINES VW BUSSES

Viele Grüße

Markus Meibert